Virtuelles Netzwerken im Social media: xing, facebook und Co

Oft werde ich gefragt, wie das denn bei Xing so funktioniert… aus diesen Fragen heraus habe ich für Sie neun wichtige Tipps für Xing und Facebook geschrieben.
Richtig genutzt machen Xing und Facebook Spaß, bringen Menschen zusammen, Informationen werden ausgetauscht…und letztendlich mehr Umsatz geschaffen – für alle Seiten. Nutzen Sie Social Media – und zwar richtig!

1. Content vor eigenen Nutzen
Mehr geben als nehmen!
Social Media hat Hunger. Hunger nach Content. Das Netz lebt und ernährt sich von geschenkten Inhalten. Füttern Sie Ihre Portale mit guten, prägnanten Texten, die einen direkten Nutzen für ihre Zielgruppe darstellen. (Es lohnt sich, ein Buch über „Richtig texten“ zu kaufen – oder meinen vorherigen blog zu lesen :- )
Was sich zuerst nach Altruismus anhört, zahlt sich mit der Zeit aus. Sie erhalten Aufmerksamkeit in den Portalen, werden bekannter und auch google reagiert positiv.

2. Machen Sie Ihr Profil attraktiv!
Die Portale bieten gute Möglichkeiten für einen professionellen Auftritt. Hier gilt: ein Bild sagt mehr als 1000 Worte! Investieren Sie in ein gutes, wirklich gutes Photo. Dies ist Ihre Visitenkarte, Ihr Aushängeschild. Halten Sie Texte möglichst knapp und gut strukturiert – auch hier sagen Bilder oft mehr aus. Schauen Sie sich ruhig andere Profile an und sammeln Sie Ideen.
Machen Sie es Ihren Kunden einfach und attraktiv vom Portal aus Ihre Internetseite zu besuchen.

3. Wo wollen Sie posten?
In den verschiedenen Portalen gibt es zu allen Themen gibt es Gruppen. Suchen Sie sich relevante Gruppen aus – sowohl für sich selbst zum Austausch, als auch für Ihre Akquise. Sie können auch selber eine Gruppe gründen.

4. Guten Draht aufbauen vor Akquise!
XING/ Linked IN: Wenn Sie bei Xing Texte in Gruppen stellen, werden interessierte Menschen diese lesen. Sie sehen die Leser rechts in Ihrem Profil. Bedanken Sie sich bei jedem persönlich für das Interesse. Schauen Sie sich dazu aufmerksam das Profil des Lesers an. Oft entsteht daraus eine gute Kommunikation und neue Kunden. Laden Sie NICHT direkt zum Kontakt ein, sondern etablieren Sie erst eine gute Kommunikation! Lassen Sie den potentiellen Kontakt entscheiden, ob er eine Vernetzung möchte.
Facebook: Laden Sie auf Ihrer professionellen Seite zur Kommunikation ein. Stellen Sie interessante Fragen, auf die Menschen reagieren können. Facebooktexte sind persönlicher, emotionaler, natürlicher. Auch hier ist Content gefragt – mit persönlichem Bezug.

5. Die Kraft des „Komma Weil“
Wenn Sie unbekannte Menschen in Ihr Netzwerk einladen, geben Sie immer eine gute Begründung (komma weil) dazu. Einfach: „ich möchte mich gerne mit Ihnen vernetzen“ oder gar kein Kommentar ist unhöflich, unpersönlich und sieht auch sehr nach Kaltakquise aus. Davon gibt es zu viel.
Sie heben sich positiv von anderen Xing-Akquisiteuren ab, wenn Sie direkt einen persönlichen Bezug zum Profil Ihres Wunsch-Kontaktes herstellen und begründen, warum der Kontakt sinnvoll ist – für beide Seiten.
Andersherum: wenn Sie ungefragt oder unkommentiert Kontakteinladungen erhalten, fragen Sie nach. Achtung bei Formulierungen wie „Synergien“. Hinterfragen Sie, wie genau diese „Synergie“ denn ausschauen könnte.

6. Qualität vor Quantität
Es gibt Untersuchungen, nach denen Menschen maximal 150 Kontakte wirklich ernsthaft pflegen können. Das menschliche Gehirn scheint nicht mehr zu vertragen. Überprüfen Sie sich mal selbst. Wie viele Ihrer Kontakte können Sie ad hoc zuordnen? Sieben Sie regelmäßig wertschätzend aus, indem Sie in einem netten Schreiben fragen, ob der weitere Kontakt Sinn macht. Wenn Sie viel Content schreiben, möchten vielleicht einige Menschen weiterhin mit Ihnen in Kontakt bleiben, auch ohne direkte Kommunikation.
Andersherum: seien Sie achtsam, wenn Sie eine ungefragte Kontakteinladung erhalten von einer Person, die über 999 Kontakte hat. Auf der Xing-App im Handy sieht man manchmal die tatsächliche Anzahl – vor kurzem habe ich eine Anfrage erhalten von einer Dame mit 13000 Kontakten. Das kann nicht persönlich gemeint sein!

7. Und das Ganze mit Struktur und Strategie
Entwickeln Sie eine Struktur für Ihre Texte. Dabei helfen folgende Fragen:
Wen möchte ich ansprechen? Für wen genau schreibe ich diesen Text?
Auf welchem Portal wird dieser Text erscheinen? In welcher Gruppe?
Wie möchte ich diesen Text gestalten? Welche Bilder, echte oder Metaphern, sind hilfreich?
Aus welchem Grund möchte ich schreiben? Was sind meine Quellen?
Welchen Nutzen hat der Leser von meinem Text?

Strategie:
Überlegen Sie sich Themen für die nächsten Wochen oder Monate. Erstellen Sie einen Redaktionsplan. Wo, wann, was?
Es gibt Tools, mit denen ein Text in verschiedene Portale gleichzeitig gesetzt werden kann. Dies hat Vorteile und Nachteile: Sie sparen natürlich Zeit. Doch ist der Bedarf auf den verschiedenen Plattformen unterschiedlich! Denken Sie daran, für Xing anders zu texten, als für Facebook!

8. Was nicht!!

  • Nutzen Sie die Portale nicht für reine Auftragshascherei. Das wird Ihnen nicht gedankt. Natürlich dürfen Sie Werben und Akquise betreiben – doch geben Sie mehr, als Sie nehmen beziehungsweise erwarten!
  • Spannen Sie nicht andere für sich ein – Empfehlungsmarketing ist wichtig und erlaubt – doch immer nur im Ausgleich. Seien Sie also selbst aktiv.
  • Schreiben Sie keine nutzlosen Statusmeldungen: „Heute war ich auf einem Seminar, das war toll“ bringt Ihrem Leser keinen Nutzen. Geben Sie auch hier eine Begründung oder etwas mehr Inhalt.

Und Nummer Neun: Haben Sie einfach Spaß daran! Der Erfolg stellt sich fast von selber ein!
Gutes Gelingen wünscht Ihnen

Ihre

Alexandra Daskalakis

 

 


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